Gegenwartsarchäologie

Antonius ConteOhne Titel / ((y)swm9Ii8FN) 2012.
3 x 9/10 x 15/16,5 x 8 cm

Die Formensprache des Konsums. Zur künstlerischen Arbeit von Antonius Conte

Es bezeichnet allgemein den Verzehr oder den Verbrauch von Gütern: das Wort Konsum. Sprachlich leitet es sich vom lateinischen sumere – nehmen, zu sich nehmen ab. Das wirft Fragen auf. Vor allem: Was nehmen wir eigentlich zu uns, was nehmen wir dabei in die Hand und in welcher Form? Sensibel für Formen zu sein ist eine Gabe, die vor allem Künstlern eigen ist. Und sensibel für die äußeren Formen des Massenkonsums ist in besonderer Weise der Schweizer Künstler Antonius Conte. Seine Art, Kunst zu machen, ist insofern außergewöhnlich, als sie sich von der gängigen Art der Malerei und Bildhauerei sowohl in der geistigen Haltung wie auch in der Art und Weise des Vorgehens tiefgreifend unterscheidet